Kategorie: Reportagen


Reportage: KulturWind X – Freundschaft und Solidarität deutlich

23. May 2012 - 18:44 Uhr

Gelungenes Benefizkonzert Culture Clash & Friends

Freundschaft und Solidarität waren spürbar beim großen Benefizkonzert CultureClash & Friends, das am 19.05. im Foyer des MEDIO.RHEIN.ERFT stattfand. Der SüdWestWind, als Träger der KulturWind-Reihe, hatte seine 10. Veranstaltung dem Verein CultureClash gewidmet, um eine Plattform der Dankbarkeit für zahlreiche Spenden und Unterstützung zu schaffen und evtl. weitere Spenden einzuwerben. An den aufgestellten Infotafeln waren noch einmal die Presseberichte über die verachtenswerten Diebstähle bei CultureClash nachzulesen, sowie auch ein Artikel über die kürzliche Aussperrung aus dem Proberaum durch die Vermieter der ehemaligen Disco ‚Steffi’. Dadurch wäre die Veranstaltung beinahe nicht zu verwirklichen gewesen. Aber CultureClash ließ sich nicht unterkriegen! Wolfgang Härtel, bekannt durch seine Jazzkantine, sorgte für ein Schlagzeug, das Medio stellte ein Klavier und weitere Instrumente wurden im Freundeskreis ausgeliehen.

Die Kinder und Jugendlichen von CultureClash bedankten sich durch gelungene Darbietungen der Kinderrockband Kind of Mad sowie Jenny’s Band. Des Weiteren gab eine Mini-Hip-Hop-Gruppe unter der Leitung von Gule Hajabi eine entzückende Demonstration ihres Könnens, bevor Sarej Hajabi am Klavier temperamentvoll den Ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms intonierte und die Titelmelodie aus Pink Panther nachlegte. Ein weiterer Höhepunkt des CultureClash-Beitrags war der Kinderchor. Aus ca. 50 Kehlen erklangen die Songs We are the World und Another Brick in the Wall. Diese beiden Titel wurden so überzeugend gebracht, dass sie mitten ins Herz trafen.

Ohne Gage traten die jungen Gastgruppen Headless und Strike up auf, die bereits über eine beachtliche Professionalität verfügten und das Publikum begeistern konnten. Der Sänger Faton Lahaj sang sich mit nachdenklichen Songs in die Herzen der Zuhörer. Außer seinem kostenlosen Vortrag stellt er auch noch seine letzte CD zur Verfügung, die man gegen eine Spende für CultureClash erwerben konnte.

Wolfgang Härtel leistete eine souveräne Moderation und bewies sein Einfühlungsvermögen für die Kids, was auch den reibungslosen Ablauf des 3-stündigen Programms ermöglichte. Technische Unterstützung boten in selbstloser Weise Peter Hirseler und Marion Oelsner.


Fotos: U. Schlößer, F. Rook, H. Berg, H. Vetter

Der SüdWestWind als Veranstalter hatte mehrfach Grund zur Freude. Das Publikum war gut gelaunt und spendete reichlich Beifall und moralische Unterstützung, wofür der Dank aller Akteure hiermit ausgesprochen wird. Man konnte auch illustre Gäste begrüßen, allen voran die Bürgermeisterin Maria Pfordt, die stellvertretende Landrätin Christa Schütz, Frank Amenda, Geschäftsführer der CDU, Bezirksdirektor Frank Wallstab von der Kreissparkasse Köln, Bärbel Hilbricht-Gey, Leiterin der Hauptschule Bergheim sowie die neu gewählte 1. Vorsitzende des Stadtjugendring, Rita Wegener. Die lokale Presse zeigte großes Interesse und versprach umfassende Berichterstattung. In den Spendenboxen sammelten sich einschließlich Erlös aus dem Bonverkauf ca. € 250 an, die auf dem schnellsten Wege an CultureClash weitergeleitet werden.

Man freute sich auch über die positiven Einträge in das Gästebuch. Hier einige Zitate:

Hans Berg:
“Never give up – Never…..ever
Das war Spitze”

Faton Lahaj:
“Es ist gut, ein Ziel zu haben,
das man auf seiner Reise verfolgen kann;
doch letzten Ende ist es die Reise, die zählt…”

Thomas Büchs:
“…Es waren wirklich sehr gute Nachwuchsbands bzw. junge Künstler anwesend. Wer nicht dabei war, hat ein großes Ereignis im Medio verpasst!…”

Selde Singh:
“Ich bin sooooo beeindruckt von dem persönlichen Engagement und Liebe Eures Projektes. Da können sich andere Vereine einiges abschneiden…”

Professor Dr. Eghbal Hajabi hatte endlich ein Lächeln auf dem Gesicht und ließ sich ganz gelöst mit seiner Frau Gule ablichten.

Für den SüdWestWind
Ursula Schlößer

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Reportage: Silberstreif am Himmel

22. May 2012 - 10:27 Uhr

SüdWestWind erhält € 1.500 von der Kreissparkasse Köln für Culture Clash

Einen festlichen Rahmen hatten Regionaldirektor Gerd Roß und Bezirksdirektor Frank Wallstab für die Scheckübergabe aus dem Erlös der Lotterie PS-Sparen vorbereitet. Am 10.05. waren 51 Vereine bzw. Institutionen in die Kreissparkasse Köln/Zweigstelle Bergheim gekommen, um insgesamt € 66.250 in Empfang zu nehmen. Die Beträge konnten in diesem Jahr besonders großzügig ausfallen. Der SüdWestWind hatte das Musikprojekt Culture Clash in den Fokus gestellt und damit die Juroren von der Dringlichkeit des Antrags überzeugt. Bekanntlich hatte der Verein Culture Clash – nach wie vor unter der Schirmherrschaft von SüdWestWind – durch Instrumentendiebstahl erhebliche Rückschläge hinnehmen müssen. Entsprechend empfand Professor Dr. Hajabi die Finanzspritze von € 1.500 als ‚Silberstreif am Himmel’.


Foto: H. Vetter

Die Bürgermeisterin Maria Pfordt bedankte sich im Namen aller begünstigten Vereine, nicht ohne noch einmal auf deren großartige ehrenamtliche Leistung hinzuweisen. Frank Wallstab hatte im Vorfeld Fotos aus dem Alltag dieser Vereine gesammelt und ließ während der Veranstaltung eine entsprechende Dia-Show ablaufen. Damit bekam seine Rede noch eine zusätzliche persönliche Note. Gerne ließ Frank Wallstab sich auch noch auf persönliche Gespräche mit den Vereinsvertretern ein. Für musikalische Untermalung sorgte die Big Band des Gutenberg Gymnasiums.

Für den SüdWestWind
Ursula Schlößer

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Kabelnetzbetreiber Unitymedia spendete 1.000 Euro an die Initiative „Wunderkinder“ des Bürgervereins SüdWestWind e.V.

16. May 2012 - 23:53 Uhr

Wunderkinder empfingen die Unternehmensvertretung wie eine gute Fee

Die Gute Fee kam heute zu den Wunderkindern in Gestalt von Marion Haliti-Wagner, Vertreterin der Unitymedia Group/Kabelnetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen und Hessen, um einen symbolischen Scheck des Unternehmens in Höhe von € 1.000 an die Leiterin der Elterninitiative und Schatzmeisterin des Bürgervereins, Irina Mertens, zu überreichen.


Fotos: Svetlana Gorelikova, Herbert Vetter

In das FuNTASTIK waren überwiegend Eltern und Großeltern gekommen, denn es galt auch, den bevorstehenden Muttertag zu würdigen. Die Wunderkinder zeigten sich wieder einmal von ihrer besten Seite und entzückten den Ehrengast und alle Zuschauer mit ihren Tänzen, Liedern und Muttertagsgedichten. Dieses Mal waren die Vorträge von Winnie Puuh und seinen Freunden inspiriert. Gutmütig tapste Winnie Puuh mit großen Bärentatzen daher und trieb seine Späße mit den niedlichen Ferkeln. Auch die Kleinen in den Marienkäferkostümen riefen helle Begeisterung hervor. Marion Haliti-Wagner fand, dass diese für die Scheckübergabe einen idealen Rahmen bieten würden. Spontan wurde ihrem Wunsch entsprochen und die Szene im Bild fest gehalten. In ihrer Ansprache wies die Vertreterin der Unitymedia Group darauf hin, dass sie den Namen Wunderkinder als äußerst passend empfände. Jedes Kind sei ein Wunder in dieser Welt. Deshalb sei ein Termin wie dieser immer eine große Freude und keine Last für sie, auch wenn er am Wochenende stattfände. Am Ende strahlte Irina Mertens mit ihren Pädagoginnen und den Wunderkindern um die Wette. Dank der großzügigen Spende können jetzt weitere Kostüme und Bühnendekoration angeschafft werden.

Für den SüdWestWind
Ursula Schlößer

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Kulturwind IX Die Schneekönigin Reportage: KulturWind IX – Die Schneekönigin

26. February 2012 - 19:27 Uhr

Begierig lauschen Gerda und Kay den Erzählungen der Großmutter. Sie vergleicht die Schneeflocken mit weißen Bienen. “Haben die denn auch eine Bienenkönigin?” fragt der kleine Kay. Das sei die Schneekönigin, die in mancher Winternacht auf ihrem Schlitten durch die Straßen flöge. Ihr Blick sei eiskalt und wenn sie in die Fenster schaue, würden diese sofort zufrieren…

So beginnt das Märchen von Hans Christian Andersen, das am 24.02.2012 als Musical von Irina Mertens Musik- und Theatergruppe Wunderkinder im ausverkauften FuNTASTIK uraufgeführt wurde. Was Großmutter befürchtet hatte, geschieht dann tatsächlich: Wie aus dem Nichts taucht die Schneekönigin auf, verzaubert Kay und nimmt ihn einfach mit sich. Gerda ist untröstlich. Sie verlässt ihre Lieben und macht sich auf den Weg, den geliebten Freund zu suchen. Es wird eine mühsame Reise. Der Winter vergeht und der Frühling kommt ins Land. Gänseblümchen, Schmetterlinge und Käfer werden zu ihren Freunden. Dann trifft sie auf drei niedliche Krähen, die ihr den Weg zu einem Schloss zeigen, wo sie Kay vermuten. Leider trifft sie Kay nicht an. Aber der Prinz und die Prinzessin veranstalten ihr zu Ehren einen Maskenball. Dann wird sie für die Weiterfahrt mit Pelzstiefeln und einem Muff ausgestattet und in eine goldene Kutsche gesetzt. Mit diesem glänzenden Gefährt gerät sie jedoch in die Hände einer Räuberbande, die ihr die warmen Sachen abnehmen und auch sonst übel mitspielen. Doch mit ihrer traurigen Geschichte erweicht Gerda das Herz des Räuberhauptmanns. Sie erhält Stiefel und Muff zurück und darf mit dem Rentier der Bande in Richtung Lappland und weiter nach Finnland ziehen. Dort soll die Schneekönigin ihr Reich haben und niemand weiß besser, wie man zu ihr gelangt, als das Rentier.


Fotos: S. Gorelikova, U. Schlößer

Endlich erreicht Gerda den Eispalast und geht durch das große Tor in den leeren kalten Saal. Sie erkennt Kay, der stocksteif dasitzt. Weinend wirft sie sich ihm an die Brust. Durch ihre heißen Tränen erwärmt sich sein Herz, das durch den Kuss der Schneekönigin zu Eis erstarrt war. Der Zauber der Schneekönigin ist gebannt. Gerührt erkennt er die Freundin und die beiden umarmen sich glücklich. Mit dem Rentier machen sie sich schnellstens auf den Weg nachhause, wo sie mit der Großmutter und allen ihren Lieben ein großes Wiedersehensfest feiern.

Irina Mertens hat mit dieser Vorstellung das große Können und Engagement ihres Pädagogenteams unter Beweis gestellt. Die Kinder im Alter von vier bis elf Jahren mit russischem Migrationshintergrund verkörperten ihre Rollen mit sichtbarer Spielfreude und hinreißender Natürlichkeit. Lucie Mertens erzählte das Märchen in Deutsch, während die Lieder in russischer Sprache gesungen wurden. Allgemeine Bewunderung fanden auch die authentischen Kostüme und die selbst gebastelten Kulissen und Requisiten. Die Zuschauer spendeten verdienten lang anhaltenden Applaus und verließen das FuNTASTIK mit einem Lächeln auf den Lippen.

Für den SüdWestWind
Ursula Schlößer

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700 Jahre Bergheim – Karnevalsumzug, das Juze war dabei

26. February 2012 - 19:12 Uhr

Am Sonntag, den 19. Februar war es wieder so weit, für 26 Kinder und etliche Begleitpersonen hatte die lange Vorbereitungszeit und das Warten ein Ende. Verkleidet mit Schildern vorne und hinten, mit kleinen Päckchen und Paketen verziert, zogen wir im Bergheimer Karnevalszug mit. Vorne stand drauf: Bergheim wird 700 Jahre alt. Hinten dann: Das Juze wird 12 Jahre alt und bei den Kindern der Name und: wird 10 Jahre alt.

Um 14 Uhr ging es von Zieverich aus los. Petrus hatte ein Einsehen und ließ den Regen und Schnee erst einmal weg und schickte uns viel Sonne. An vielen tausend Leuten vorbei ging es durch die 3 Stadtteile Zieverich, Bergheim und Kenten. Besonders in der Fußgängerzone standen die Menschen dicht gedrängt. Die Stimmung bei den Kindern und den Zuschauern war prächtig. Die Kids warfen was die Hände und die Taschen hergaben und hatten mächtig Spaß dabei. Da konnte uns auch ein kleiner Graupelschauer zwischendurch nicht stören.

Nach über 2 ½ Stunden kamen wir in Kenten am Auflösepunkt an. Da wir schon als 3. Gruppe gestartet waren, konnten wir uns noch viel vom Rest des Zuges anschauen. Dann ging es zurück zum Jugendzentrum und es gab für die Kinder und uns eine kleine Stärkung und etwas zu trinken. Zum Abschluss bekamen alle Kinder eine volle Tüte mit Leckereien, als Lohn für die Mühe. Müde aber zufrieden konnten wir auf einen sehr schönen Umzug zurückblicken. Den Kids und uns hat es viel Spaß gemacht.


Gleich geht es los!

Bericht und Foto: Herbert Vetter

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Reportage: Für immer ein Teil von Bergheim

26. January 2012 - 22:27 Uhr

Die Lebendige 700

Der Festakt im Medio.Rhein.Erft am 22. Januar 2012 als Auftaktveranstaltung für die 700-Jahr-Feier der Stadt machte seinem Namen alle Ehre: Die Stimmung war von Anfang an festlich. Dafür sorgte schon die Big Band des Erftgymnasiums unter der Leitung von Schulleiter Dr. F.-J. Hummelsheim. Mit schwungvollen Evergreens verbreitete sie beste Laune, bevor eine stolze Bürgermeisterin ihre Eröffnungsrede hielt. Die geladenen Gäste aus Politik, Gesellschaft, Sponsoren und der Bürgerschaft erfuhren, dass die Gründung der Stadt Bergheim sogar noch länger als 700 Jahre zurückliegt, jedoch wolle man sich auf schriftliche Aufzeichnungen berufen, und die stammen aus dem Jahr 1312. Dies bestätigte auch der Graf von Jülich, der damals die Urkunde zur Stadtwerdung unterzeichnet hatte. Er war mit seinem Gefolge gekommen, um Bürgermeisterin Maria Pfordt seine Aufwartung zu machen und zu berichten, was ihn 1312 dazu bewogen hat, den Bergheimern den Stadtstatus zu verleihen. Überzeugend dargestellt waren diese wichtigen Personen von Schauspielern des Kameradschaftlichen Theatervereins Oberaußem, Carsten Lech (als Graf), Bürgern aus Glessen und Mitgliedern des ortsansässigen Museumsvereins.

Bergheim galt im 14. Jahrhundert als gewinnträchtiger Warenumschlagplatz und diente darüber hinaus als Verteidigungslinie der Grafschaft gegen die ‚Vorherrschaft der Kölner’, so die gräflichen Worte. Maria Pfordt nahm diesen Faden auf und meinte, daran habe sich bis heute nicht viel geändert. Natürlich blieb es nicht nur bei humorigem Geplänkel, denn auch so ein bedeutsames Jubiläumsjahr kann nicht über die äußerst angespannte Haushaltslage hinwegtäuschen. Das kam auch in der Festrede des ehemaligen Ministerpräsidenten von NRW, Dr. Jürgen Rüttgers, zum Ausdruck, der auch noch die schwierige Aufgabe des Strukturwandels in Bergheim zur Dienstleistungsstadt hervorhob. Beide Redner waren sich allerdings einig darüber, dass die BürgerInnen von Bergheim einen wesentlichen Anteil am Wohlergehen der Stadt hatten und haben. Zum Beispiel ist das Engagement von 160 Vereinen eine wertvolle Größe und so wurden deren Vertreter von Maria Pfordt ermutigt: ‚Machen Sie mit, denn wir sind Bergheim!’ Diese Aufforderung galt in dem Zusammenhang für die weiteren Festivitäten dieses Jubiläumsjahres, vor allem aber die Festwoche vom 01. – 10. Juni 2012.

Den Unterhaltungsteil bestritten acht herausragende Stimmen des Vokalensembles DACAPELLA, die das Publikum mit Titeln, wie Son of a Preacher Man, Devil in disguise, und Bergheimian Rhapsodie (in Anlehnung an Bohemian Rhapsody) zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen haben. Einen Kontrast dazu bot die aufregende Feuer-Jonglierschau der 5-köpfigen Artistengruppe Chapeau Bas, die dem Publikum förmlich den Atem raubte.


Fotos mit freundlicher Genehmigung von Frank Rechtmann

So eingestimmt, waren mehr als 300 Bergheimer bereit, die Lebendige 700 nachzustellen, obwohl der Himmel über Bergheim bis kurz vor 15:00 Uhr grau verhangen blieb und Maria Pfordt wahrscheinlich ein Stoßgebet nach dem anderen gen Himmel schickte. Immerhin war es nur windig und nasskalt und strömender Regen blieb beim Fototermin aus. Wie Heckenschützen hatten sich Fotografen auf dem Dach des Medio positioniert. Maria Pfordt befand sich im Rettungskorb der ausgefahrenen Feuerwehrleiter in Schwindel erregender Höhe und gab letzte Regieanweisungen. Die Bürgermeisterin war durchgefroren aber offensichtlich glücklich. Es war ein sehr emotionaler Augenblick, den die Beteiligten sicher nicht so schnell vergessen werden. Dafür sorgen natürlich auch die spektakulären Fotos der Lebendigen 700, die in die Geschichte von Bergheim eingehen werden.

Für den SüdWestWind
Ursula Schlößer

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