Kategorie: Reportagen


Reportage: Für immer ein Teil von Bergheim

26. January 2012 - 22:27 Uhr

Die Lebendige 700

Der Festakt im Medio.Rhein.Erft am 22. Januar 2012 als Auftaktveranstaltung für die 700-Jahr-Feier der Stadt machte seinem Namen alle Ehre: Die Stimmung war von Anfang an festlich. Dafür sorgte schon die Big Band des Erftgymnasiums unter der Leitung von Schulleiter Dr. F.-J. Hummelsheim. Mit schwungvollen Evergreens verbreitete sie beste Laune, bevor eine stolze Bürgermeisterin ihre Eröffnungsrede hielt. Die geladenen Gäste aus Politik, Gesellschaft, Sponsoren und der Bürgerschaft erfuhren, dass die Gründung der Stadt Bergheim sogar noch länger als 700 Jahre zurückliegt, jedoch wolle man sich auf schriftliche Aufzeichnungen berufen, und die stammen aus dem Jahr 1312. Dies bestätigte auch der Graf von Jülich, der damals die Urkunde zur Stadtwerdung unterzeichnet hatte. Er war mit seinem Gefolge gekommen, um Bürgermeisterin Maria Pfordt seine Aufwartung zu machen und zu berichten, was ihn 1312 dazu bewogen hat, den Bergheimern den Stadtstatus zu verleihen. Überzeugend dargestellt waren diese wichtigen Personen von Schauspielern des Kameradschaftlichen Theatervereins Oberaußem, Carsten Lech (als Graf), Bürgern aus Glessen und Mitgliedern des ortsansässigen Museumsvereins.

Bergheim galt im 14. Jahrhundert als gewinnträchtiger Warenumschlagplatz und diente darüber hinaus als Verteidigungslinie der Grafschaft gegen die ‚Vorherrschaft der Kölner’, so die gräflichen Worte. Maria Pfordt nahm diesen Faden auf und meinte, daran habe sich bis heute nicht viel geändert. Natürlich blieb es nicht nur bei humorigem Geplänkel, denn auch so ein bedeutsames Jubiläumsjahr kann nicht über die äußerst angespannte Haushaltslage hinwegtäuschen. Das kam auch in der Festrede des ehemaligen Ministerpräsidenten von NRW, Dr. Jürgen Rüttgers, zum Ausdruck, der auch noch die schwierige Aufgabe des Strukturwandels in Bergheim zur Dienstleistungsstadt hervorhob. Beide Redner waren sich allerdings einig darüber, dass die BürgerInnen von Bergheim einen wesentlichen Anteil am Wohlergehen der Stadt hatten und haben. Zum Beispiel ist das Engagement von 160 Vereinen eine wertvolle Größe und so wurden deren Vertreter von Maria Pfordt ermutigt: ‚Machen Sie mit, denn wir sind Bergheim!’ Diese Aufforderung galt in dem Zusammenhang für die weiteren Festivitäten dieses Jubiläumsjahres, vor allem aber die Festwoche vom 01. – 10. Juni 2012.

Den Unterhaltungsteil bestritten acht herausragende Stimmen des Vokalensembles DACAPELLA, die das Publikum mit Titeln, wie Son of a Preacher Man, Devil in disguise, und Bergheimian Rhapsodie (in Anlehnung an Bohemian Rhapsody) zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen haben. Einen Kontrast dazu bot die aufregende Feuer-Jonglierschau der 5-köpfigen Artistengruppe Chapeau Bas, die dem Publikum förmlich den Atem raubte.


Fotos mit freundlicher Genehmigung von Frank Rechtmann

So eingestimmt, waren mehr als 300 Bergheimer bereit, die Lebendige 700 nachzustellen, obwohl der Himmel über Bergheim bis kurz vor 15:00 Uhr grau verhangen blieb und Maria Pfordt wahrscheinlich ein Stoßgebet nach dem anderen gen Himmel schickte. Immerhin war es nur windig und nasskalt und strömender Regen blieb beim Fototermin aus. Wie Heckenschützen hatten sich Fotografen auf dem Dach des Medio positioniert. Maria Pfordt befand sich im Rettungskorb der ausgefahrenen Feuerwehrleiter in Schwindel erregender Höhe und gab letzte Regieanweisungen. Die Bürgermeisterin war durchgefroren aber offensichtlich glücklich. Es war ein sehr emotionaler Augenblick, den die Beteiligten sicher nicht so schnell vergessen werden. Dafür sorgen natürlich auch die spektakulären Fotos der Lebendigen 700, die in die Geschichte von Bergheim eingehen werden.

Für den SüdWestWind
Ursula Schlößer

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Reportage: Weihnachten bei CultureClash e.V.

18. December 2011 - 19:52 Uhr

Leuchtende Kinderaugen…

gab es bei Culture Clash am 9. Dezember, als der Weihnachtsmann in einer geschmückten Kutsche am Quadrather Bahnhof vorfuhr. Sein himmlisches Gefährt wurde von einem weißen Pony gezogen. Ca. 40 – 50 Kinder begleiteten ihn zur Bahnunterführung und weiter über die Bruckner- und die Brahmsstraße, bis man schließlich vor dem Bürgerhaus Halt machte. Die Kinder hatten ihre Laternen dabei, sangen allerdings nicht. Man munkelte nämlich, das Pony sei schon 30 Jahre alt und würde ungemütlich auf zu viel Geräusch reagieren. Der Ortspolizist, Herr Schulze, hatte ganze Arbeit geleistet, so dass die Kinder vom Verkehr ungefährdet marschieren konnten.

Im Bürgerhaus ging es dann eher ausgelassen und fröhlich zu. Die Kinderrockband ‚Kind of Mad’ trug Jingle Bells in einer sehr eigenwilligen Fassung vor. Dann gab es eine kurze Eröffnungsrede durch den Vorsitzenden, Prof. Dr. Eghbal Hajabi. Das welt- bekannte Märchen Aschenbrödel der Gebrüder Grimm hätte die Urheber zum Staunen gebracht, denn es wurde als Groteske in vier kurzen Akten aufgeführt. Wichtig war es hier, auf die Schnelle die Charaktere der einzelnen Figuren darzustellen. Am Ende hieß es dann:

Aschenbrödel: “Ich bin so froh.”
Prinz: “Ich bin so schön. Ich werde dich heiraten!”
Aschenbrödel: “OK.”
Die hässlichen Schwestern: “Wir sind so eifersüchtig.”
Erzähler: “Sie lebten noch lang und bekamen viele Kinder.”

Lustig war auch das Theaterstück “Eine Musikstunde in der Klasse”. Diese Klasse bestand natürlich aus besonders ungezogenen Kindern, die ihrer Lehrerin das Leben schwer machten. Niemand konnte ruhig sitzen, ständig flogen Papierschnitzel durch die Luft und keine einzige ihrer Fragen wurde ernsthaft beantwortet. Gekonnt spielte die Lehrerin ihre Verzweiflung, und auch die Kids waren allesamt überaus glaubhaft. Mancher Zuschauer schmunzelte bei dem Gedanken, dass dieses Theaterstück vermutlich der täglichen Schulrealität ziemlich nahe kommen könnte.

Einen seriösen Part hatte Liane Pelea, Diplom-Cellistin, mit einer ihrer Schülerinnen übernommen. Sie spielten die klassischen Weihnachtslieder. Die Jugendhardrockband Prefixed war dazu wiederum ein absolutes Kontrastprogramm. Anwesende Musikexperten erkannten jedoch das Potential und sahen Jenny und ihre Bandmitglieder schon bei weiteren Aufführungen. Das angebotene Buffet war ziemlich schnell vergriffen, denn so viel Aktivität machte hungrig.

Culture Clash möchte an der Stelle einen besonderen Dank an Steffi Kremer aus Thorr aussprechen, die mit ihrer Nikolaus-Darstellung samt Kutsche und Pony diese Weihnachtsfeier zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle beteiligten Kinder werden ließ.

Für den SüdWestWind
Ursula Schlößer/stellvertr. Vorsitzende und Pressesprecherin

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Reportage: Kulturwind VIII “Weihnachtstheater mit Live-Musik. Na dann – Frohes Fest”

30. November 2011 - 22:33 Uhr

Eine hinreißende Show lieferte das Seniorentheater immergrün am 25.11. vor ausverkauftem Haus im FuNTASTIK mit der Premiere des Weihnachtsstücks ‚Na dann – Frohes Fest’. Alle herkömmlichen Klischees wurden auf den Prüfstand gestellt, z.B. die übertriebene Planung, die zwanghafte Suche nach den richtigen Weihnachtsgeschenken, die zahlreichen Einladungen zu vermeintlich trauten Familienessen, die Bespaßung von Oma und Opa im Seniorenheim und die organisierten Auftritte des Weihnachtsmannes, der ja heutzutage auf Bestellung kommt.

Die immergrünen ließen in das jahrtausende alte Brauchtum auch die im Internet beschworenen Gefahren einfließen. Der Weihnachtsmann geriet zum Kopf einer Diebesbande und in einer anderen Szene mit seinem Knecht Ruprecht zum Wohnungsbesetzer, für den das Überfallkommando bemüht werden musste. Typisch für die immergrünen ist allerdings die Ausgewogenheit von Komik und Ernsthaftigkeit. In einigen Szenen erzählten die Eltern ihren Kindern von ihren eigenen Weihnachtserlebnissen. Zu Herzen ging die Geschichte vom Erwerb eines Weihnachtsbaumes in allerletzter Minute, der beinahe noch am Transport in der Straßenbahn gescheitert wäre, wenn da nicht der freundliche Fahrer eine Ausnahme gemacht hätte.

Für Besinnlichkeit sorgte auch Elli Ernst, mit 82 Jahren das älteste Ensemble-Mitglied, mit ihrer steirischen Ziehharmonika. Sie untermalte die Szenen mit den wunderbaren bekannten alten Weihnachtsliedern, die auch vom begeisterten Publikum mitgesungen wurden. Still im Saal wurde es bei den Szenen aus dem Krieg, an die viele der Besucher eigene Erinnerungen hatten bzw. diesen aus den Erzählungen der Eltern kannten. Soldaten an der Front am Weihnachtsabend vorgeführt zu bekommen, ließ niemand unberührt. So fügten sich Skurriles, Lustiges und Berührendes zusammen. Die immergrünen ließen den Zuschauern die Wahl, für sich das Beste in die Weihnachtszeit mitzunehmen.

Der Verein Hoffnung e.V. Bergheim/Erft darf sich über eine Spende von 140 Euro aus dem Kartenverkauf freuen, die der SüdWestWind für deren Weihnachtsaktion ‘Herzenswünsche’ bereitstellen wird.

Für den SüdWestWind
Ursula Schlößer

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Reportage: Gelungene Stadtteilkonferenz

30. November 2011 - 20:59 Uhr

Viele interessierte BürgerInnen nahmen an der Stadtteilkonferenz in Süd-West teil, zu der die EG-BM und der Bürgerverein SüdWestWind für den 24.11. eingeladen hatten.

Klaus- Hermann Rössler, der in Vertretung der Bürgermeisterin Maria Pfordt die Begrüßung vornahm, verglich den Stadtteil mit dem auf die Familie folgenden kleinsten Sozialraum, dessen Bedeutung für die Gemeinschaft in jüngster Zeit wieder in den Mittelpunkt gerückt ist. Die EG-BM, vormals Stadtteil-Team, hatte Gelegenheit, die positiven Veränderungen in Süd-West aufzuzeigen, die in den vergangenen 10 Jahren mit Hilfe des Landesprogramms Soziale Stadt NRW und der Stadt Bergheim im Verein mit den BürgerInnen stattgefunden hatten. Ende 2014 soll das Programm nun endgültig auslaufen. Deshalb hörten die ca. 60 Gäste der Veranstaltung genau zu, als es um die Zukunft des Stadtteils und die erhoffte Verstetigung der geschaffenen Strukturen ging.

Der SüdWestWind e.V., gegründet am 23.10.2008, blickte schon auf drei arbeitsreiche Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit zurück. Ursula Schlößer, stellvertretende Vorsitzende, nannte in diesem Zusammenhang noch einmal die Vereinsziele und berichtete über die wichtigsten Projekte der bisherigen Tätigkeit, wie die Schirmherrschaft für das Musik-Integrationsprojekt Culture Clash, die erfolgreich eingeführte Kulturreihe ‚KulturWind’, den SüdWestWind-Bücherschrank im FuNTASTIK und die Unterstützung der Gewaltpräventionsprojekte F.I.S.T. und F.A.U.S.T. Insgesamt möchte man die Interessen der BürgerInnen wahrnehmen und ihnen Durchsetzungskraft und Stimme verleihen.

Um eine eventuelle Neuorientierung des Stadtteilfestes, das ebenfalls seit 2009 durch den SüdWestWind organisiert wird, ging es bei einem Gedankenaustausch mit den BürgerInnen, den der Vereinsvorsitzende Herbert Vetter leitete. Er forderte die Anwesenden zur Ideenabgabe auf und erhielt eine Vielzahl von Vorschlägen, die bei der nächsten Sitzung von Süd-West-Total im Januar 2012 zur Debatte stehen sollen.

Außerdem wurde der Budgetbeirat für den Stadtteil neu gewählt. Dieses wichtige Gremium besteht aus je vier in Süd-West tätigen Institutionen und 4 Privatpersonen. Gemeinsam mit einem Vertreter der EG-BM wird anhand der vorliegenden Projektanträge über die Verteilung von zurzeit noch Euro 25.000/Jahr abgestimmt. Die Stadtteilzeitung Po(o)L wird in ihrer nächsten Ausgabe den frisch gewählten Budgetbeirat vorstellen.

Den Höhepunkt bildete eine Podiumsdiskussion, geleitet von Ursula Mölders von der Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH, die auch durch den Abend geführt hatte. Teilnehmer der Runde waren Klaus-Hermann Rössler, Beigeordneter der Stadt Bergheim, Horst-Günter Lankers, Geschäftsführer der EG-BM, Julian Beywl, Geschäftsführer der ASH Sprungbrett und Herbert Vetter, Vorsitzender des SüdWestWind e.V. Gespannt lauschten die Gäste den Fragen und Antworten zur Nachhaltigkeit der Arbeit in Süd-West. Verbindliche Zusagen waren nicht herauszuhören, aber der feste Vorsatz, den Stadtteil auch nach Beendigung der Zuschüsse nicht alleine zu lassen und weiterhin Mittel bereitzustellen, die allerdings deutlich geringer ausfallen werden. Den Bürgerverein sieht man als festen Anker, den es zu unterstützten gilt. Ehrenamt muss gewürdigt, gut koordiniert und auf viele Schultern verteilt werden. Seitens des SüdWestWind wird ein Hauptamtler im FuNTASTIK gewünscht, der von der Stadt Bergheim finanziert werden soll.

Für den SüdWestWind
Ursula Schlößer

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Reportage: Wie viele Lichtjahre ist “Capella” von uns entfernt?

13. November 2011 - 01:52 Uhr

Ein Besuch im Odysseum

Am 25.10.2011 fuhren wir mit 12 Kindern und 3 Erwachsenen nach Köln zum Odysseum. Einige Kinder waren schon mal dort und die anderen Kinder waren darauf sehr gespannt. Um 10 Uhr ging es mit dem Zug von Bergheim aus los. Umsteigen in Köln-Ehrenfeld in die Schnellbahn. Nach wenigen Stationen waren wir in Köln-Kalk / Trimbornstrasse. Von da aus noch gut 10 Minuten zu Fuß und die „Odyssee“ zum „Odysseum“ war geschafft.

Nachdem alle Kids ihre Sachen in Schließfächer verstaut hatten, durften sie sich im Odysseum umsehen. Während Frau Chen die Kinder etwas im Auge behielt, organisierten Michaela Lück und ich eine kleine Rallye mit 10 Fragen durch verschiedene Themengebiete im Odysseum.

Fragen wie: “Wie viel Wasser wirst du in deinem ganzen Leben verbrauchen?”, “Mit welchem Sportgerät kann man hier die Lichtgeschwindigkeit nachstellen?” oder: “Wie viele Lichtjahre ist der Stern Capella von uns entfernt?” waren zu beantworten. Die 4 größeren Kinder bekamen noch 3 Zusatzfragen. Unter anderem: “Wie heißt die Angst vor Spinnen?”. Die Antwort dazu war aber nur durch Nachfragen bei den Aufsichtspersonen des Odysseum oder bei anderen Personen zu bekommen.

2 Stunden Zeit gaben wir den Kindern zur Lösung der Aufgaben. In 5 Gruppen liefen diese dann los und verschwanden im Gebäude. Wir richteten einen Anlaufpunkt für die Kids ein, wo sie Hilfe von uns bekommen konnten. Das wurde auch reichlich genutzt. Wir gaben aber nur Tipps und keine Auflösungen. Nicht alle Gruppen schafften die Beantwortung der Fragen, so bekamen die Besten als Preis ein Eis ihrer Wahl. Ein kleines Eis gab es für die anderen aber trotzdem.

Nachdem alle auch etwas gegessen hatten, wollten einige Kinder in das „Gespenster Labyrinth“ Dort stellten wir uns dann an. Nach einer langen Wartezeit war es endlich soweit. Es durften immer nur kleine Gruppen mit 3 Leuten in dieses Labyrinth. Mit den 2 mutigen Janika (10) und Can (12) überstand ich das Abenteuer ohne Schaden. Es war ganz schön gruselig!

Danach war es aber auch schon Zeit unsere Sachen zu holen und sich für die Rückfahrt fertig zu machen. Wir versammelten uns im Foyer des Odysseum und machten vor dem Gebäude noch ein Gruppenbild.

Gruppenbild vor dem Odysseum

Um kurz nach 18 Uhr waren wir dann wieder am JuZe, wo einige Eltern schon auf ihre Kinder warteten.

Ach ja, es fehlen ja noch ein paar Antworten. Sortiert sie euch mal selbst: “Trimmrad”, “68.437 Liter”, “42 Lichtjahre” und “Arachnophobie” sind die Lösungen zu den entsprechenden Fragen.

Ein schöner und interessanter Tag ging viel zu schnell zu Ende. Der Eintritt wurde über den Budgetbeirat finanziert. Vielen Dank an meine beiden Begleiterinnen Michaela Lück und Xiu Yu Chen, die den Kids wieder einen schönen Tag ermöglichten.

Bericht und Foto
Herbert Vetter

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Lob für Ehrenamtlerin

6. November 2011 - 16:47 Uhr

Christine Westerbeck erteilt Nachhilfe in Französisch und Englisch

Seit über vier Jahren erteilt unser Vereinsmitglied Christine Westerbeck ehrenamtlich Nachhilfeunterricht in Französisch und neuerdings auch in Englisch. Zurzeit hat sie vier SchülerInnen, die jedoch einzeln zu ihr bzw. in das Integrationsbüro in der Otto-Hahn-Straße kommen. Dadurch genießen die SchülerInnen für eine volle Stunde ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.

Am 03.11. besuchten wir Christine Westerbeck und drei ihrer Schützlinge, die gerade bei einer gemütlichen Teestunde zusammen saßen. Amim geht in die 10. Klasse der Geschwister-Scholl-Realschule und ist sehr zufrieden über die Unterstützung in Französisch. Dafür stellt er seine Hobbys Boxen und Basketball gerne hinten an. Obwohl seine Noten gut sind, überlegt er noch, ob er Abitur machen will. Er könnte sich auch vorstellen, eine Berufsausbildung zum Chemielaboranten oder Mechatroniker zu machen.

Yassin [Name geändert] geht in die 9. Klasse des Gutenberg Gymnasiums. Sein Hobby ist Fußballspielen. Da er den ehrgeizigen Plan hat, einmal Schulleiter zu werden, weiß auch er die Nachhilfe in Französisch sehr zu schätzen und kommt schon im 2. Jahr.

Relativ neu in der Runde ist Seline, die Unterstützung in Englisch bekommt. Seline ist uns auch aus dem Projekt Culture Clash bekannt, wo sie zu ihrer eigenen und der Freude von Professor Eghbal Hajabi zwei Jahre Gitarrenunterricht erhielt und in der Zeit gute Fertigkeiten erwarb. Zuletzt spielte sie sogar in einer Kinder-Rockband. Sie wechselte mit einem erstklassigen Zeugnis von der Astrid-Lindgren-Schule auf das Gutenberg Gymnasium und ist ernsthaft bemüht, ihre guten Noten zu erhalten. Deshalb hat sie auch ihr musikalisches Hobby vorerst auf Eis gelegt, was ihr sicherlich nicht ganz leicht gefallen ist.

Offensichtlich hat Christine Westerbeck, die ihre Sprachkenntnisse durch langjährige Auslandsaufenthalte und ihren Beruf erworben hat, das richtige Händchen, um ihre SchülerInnen zur Mitarbeit zu motivieren. Erste Erfolge lassen sich durch verbesserte Noten bereits nachweisen.

Für den SüdWestWind
Ursula Schlößer

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